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Dienstag, 12. Januar 2021

Beziehungstauglich aber lebensunfähig

Das Problem ist, ich weiß einfach nicht mehr wie man alleine lebt. 

Auf sich gestellt, autonom und unabhängig. 

Ich bin so darin aufgegangen dein, nein ein Partner zu sein, dass ich jetzt nicht keiner mehr sein kann.

Wie habe ich das früher gemacht?

War ich einfach glücklicher? Oder verheilten die Wunden von Herzschmerz einfach nur schneller ?

Ich meine beim Kater ist es ähnlich. Auch den schleppe ich mittlerweile ewig mit mir mit.

Mein Befund: Ich bin beziehungstauglich aber lebensunfähig.


Sonntag, 10. Januar 2021

Ende

Alle Hoffnung verschwunden, der Stolz gekränkt und mein Herz verspielt.

Eines Tages wirst du zurück schauen, es sehen - was hätt sein können.

Vielleicht auch nicht.

 


Sonntag, 27. Dezember 2020

Auf der falschen Seite

 Und schon wieder stehen du und ich

auf der falschen Seite der Zeit. 

Du musst nachdenken,

das Nachdenken bringt mich um.

Jetzt sitze ich hier, 

warte auf mein Urteil, 

taub und voller Schmerz. 

Dabei weiß ich doch schon wie es enden wird.

Du wirst es beschließen, für dich und für mich.

Ich werde es annehmen müssen.

So oder so.

Was soll ich tun? Soll ich kämpfen. 

Mein Herz ist so schwach und ich weiß nicht mehr wohin mein Herz mich führt.

Sonntag, 6. Dezember 2020

Du und Ich

 Du und Ich. 

Wir sind für einander gemacht. Doch die Zeit meint es nicht gut mit uns. 

Jedesmal treffen wir auf Hürden, die unüberbrückbar scheinen.

Du und Ich. 

Wir sind für einander gemacht. Die Zeit meint es nicht gut mit uns.

Doch dieses Mal werde ich kämpfen. Dieses Mal werde ich mutig sein.

Du und Ich

Wir sind für einander gemacht.

Sonntag, 8. November 2020

Jugendliebe

 Manche Menschen ziehen einen in ihren Bann. 

 Es ist unaufhaltsam, gibt kein Entkommen, kein Wiedersetzen.

Als ich dich das erste mal traf, warst du jung, voller Hoffnung und strahlend voller Arroganz. 

Heute schaue ich dich an, den Menschen den ich fast ein Leben lang kenne. Ich sehe den Schmerz in deinen Augen, die Fältchen in deinem Gesicht. Das Leben hat dich gezeichnet und du es auch. 

Ich frage mich, wie kann man jemanden lieben, den man kennt und doch gar nicht. Ich weiß alles über dich und nichts. Was bewegt dein Herz? Woher kommt dein Schmerz?

Jetzt bist du dort und ich bin hier. Die Distanz bringt mich um den Verstand. 

Ich denke an dich. Du meldest dich nicht. 

Was bin ich für dich?

Weißt du eigentlich, dass ich nie aufgehört habe an dich zu denken?

Ich glaube nicht.


Donnerstag, 11. Mai 2017

Zwischen zwei Stühlen

Mit dem halben Herzen trauer ich noch jemandem hinterher, dem ich nie wirklich etwas bedeutet habe. Alles nur ein Spiel. Er hat gewonnen.
Mit dem Rest des Herzens suche ich verzweifelt nach jemandem, dem ich vertrauen kann. Vertrauen, sowieso das Kryptonit jedes Scheidungskinds. Wie ein kleiner Hund auf der Suche nach Liebe und Zuneigung, doch voller Angst sie auch zu finden.
Ich stehe zwischen zwei Stühlen: meiner Angst und meiner Sehnsucht.
Anstatt mich selbst zu motivieren, nehme ich auf der Angst platz und starre die Sehnsucht an.
Wenn ich es so recht überlege, ist die Angst vielleicht eher ein gemütlicher Sessel. Mir passiert nichts, ich wage nichts, ich kann nichts verlieren. "Wer nicht wagt, der hat schon verloren" heißt es. Doch wer das sagt, hat noch nie geliebt, riskiert und verloren.
Ich sitze hier in meinem Sessel und schaue. Schaue mein Freunde an, ihre Beziehungen, ihre Flirts, ihre ganze Energie. Ich schaue wie es in die Brüche geht, es beginnt und wie es hält.
Doch ich sitze hier ganz stumm und taub und teile meine Gedanken mit dem Internet.
"Ach, das liest doch eh kein Mensch" denk ich mir und tippe weiter.

Vermissung

Noch häufig denke ich an dich,
deinen Blick bevor du mich küsst.
Ja, ich weiß ich sehne mich.

Ich will es mir nicht eingestehen,
dass mein Herz noch von dir spricht.
Obwohl mein Kopf es besser weiß,
komm ich nicht von dir los.

Du warst immer nur du selbst.
Doch was ich in dir sah,
war niemals wirklich da.

Deine Art berechnend,
deine Augen mit mir spielend.
Dein Mund mich belügend,
deine Wort niemals wahr.

Du wolltest mich.
Du hattest mich.
Du warst weg.