Manche Menschen ziehen einen in ihren Bann.
Es ist unaufhaltsam, gibt kein Entkommen, kein Wiedersetzen.
Als ich dich das erste mal traf, warst du jung, voller Hoffnung und strahlend voller Arroganz.
Heute schaue ich dich an, den Menschen den ich fast ein Leben lang kenne. Ich sehe den Schmerz in deinen Augen, die Fältchen in deinem Gesicht. Das Leben hat dich gezeichnet und du es auch.
Ich frage mich, wie kann man jemanden lieben, den man kennt und doch gar nicht. Ich weiß alles über dich und nichts. Was bewegt dein Herz? Woher kommt dein Schmerz?
Jetzt bist du dort und ich bin hier. Die Distanz bringt mich um den Verstand.
Ich denke an dich. Du meldest dich nicht.
Was bin ich für dich?
Weißt du eigentlich, dass ich nie aufgehört habe an dich zu denken?
Ich glaube nicht.
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