Seiten

Montag, 6. Oktober 2014

Liebe

Wie kann etwas so weh tun, obwohl man weiß, dass es richtig ist?
Wie viele Tränen können noch aus meinen Augen fließen?
Wieso fühlt sich diese Freiheit kein bisschen frei sondern nur schmerzhaft an?
Wie kann er mir gestern noch sagen, dass er mich liebt um jetzt nichts lieber zu wollen als mich zu verletzten?
Wieso ist er nicht hier, obwohl er weiß, dass ich weine? Vermisst er mich denn nicht?
Wie kann man jemanden so schnell verlieren?
Wann hört dieses Gefühl wieder auf?
Kann ich jemals wieder lachen?
Fragen, auf die ich keine Antwort habe und je mehr ich darüber nachdenke, desto trauriger werde ich. Traurig und müde. Also mache ich meine Augen zu und warte, warte auf den Schlaf.

Montag, 22. September 2014

Nebel

Manchmal habe ich das Gefühl wie betäubt durchs Leben zu gehen. Alles um mich herum dumpf und weit weg. Nichts macht mich mehr glücklich, schlimmer noch ich fühle nicht mal Schmerz. Eigentlich war ich immer selbstbewusst und auch von mir selbst überzeugt, aber jetzt zweifle ich an allem. An meinen Haaren, an meinen Zähnen, an meiner Kleidung, an der Art wie ich lache oder spreche aber auch an dem was ich sage. Es ist als würde ich in einem Tunnel laufen, grade aus, immer weiter und weiter, doch wenn ich nach rechts oder links schaue, sehe ich nur verschwommene Umrisse in der Ferne. Mein Leben ist wie ein nebliger Novembertag an dem es weder gewittert noch die Sonne scheint und es hört einfach nicht auf. Ich habe das Gefühl als würden mich meine Freunde vergessen, sich nicht dafür interessieren wie es mir geht. Ich weiß nicht was ich im Leben erreichen will, ich habe kein Ziel vor Augen, das macht mir Angst. Nebel, überall. Dicker, weißer, schwerer Nebel. Er verfolgt mich auf jedem Schritt, den ich mache, bei jedem Atemzug spüre ich den Druck auf meiner Lunge.

Dienstag, 28. Januar 2014

Gesichtet: Der Klon

Ist euch schon mal aufgefallen, dass anscheinend in den letzten Jahren eine sonderbare Spezies unsere Welt übernommen hat?
Die Klone sind los…
Sie sind überall unter uns,
ihre Köpfe getarnt durch Carhartt -Mützen,
ihre Füße geschützt durch flauschige UGG- Boots,
ihr Haar lang und glatt gestriegelt gerade und unlebendig unter den Mützen hervorschauend.
Ihr Oberkörper verpackt in eine ärmellose Jacke mit einer Möwe auf der Brust.
Über ihrem rechten Arm hängend, die Longchamp und in der Hand die tödliche Waffe….das IPhone.
Es gibt kein Entkommen, schließt euch dem Widerstand an oder geht unter...

Sonntag, 26. Januar 2014

Jeder hat sein Päckchen..

Wir alle haben etwas, das uns belastet, sei es die Familie, die Beziehung
oder einfach das Gefühl, seine Träume nicht erreichen zu können.
Manchmal kommt alles zusammen, man sitzt im Auge des Sturms und selbst der kleinste Windhauch bringt unsere ganze Welt zum Beben…
unsere kleine Welt, geprägt von unwichtigen Dingen, die uns als lebensnotwendig vorkommen.
Die Wellen brechen über uns zusammen, reißen uns mit sich und tauchen uns unter.
Ab und zu schnappt man panisch nach Luft, bekommt aber gerade genug um nicht zu ertrinken…
bis man schließlich kraftlos am Strand liegen bleibt, den Kampf schon fast aufgegeben aber langsam wieder zu Kräften kommend
Der Schein trügt denn es wartet schon die nächste Welle darauf uns unterzutauchen..