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Sonntag, 10. Januar 2021

Ende

Alle Hoffnung verschwunden, der Stolz gekränkt und mein Herz verspielt.

Eines Tages wirst du zurück schauen, es sehen - was hätt sein können.

Vielleicht auch nicht.

 


Sonntag, 27. Dezember 2020

Auf der falschen Seite

 Und schon wieder stehen du und ich

auf der falschen Seite der Zeit. 

Du musst nachdenken,

das Nachdenken bringt mich um.

Jetzt sitze ich hier, 

warte auf mein Urteil, 

taub und voller Schmerz. 

Dabei weiß ich doch schon wie es enden wird.

Du wirst es beschließen, für dich und für mich.

Ich werde es annehmen müssen.

So oder so.

Was soll ich tun? Soll ich kämpfen. 

Mein Herz ist so schwach und ich weiß nicht mehr wohin mein Herz mich führt.

Sonntag, 6. Dezember 2020

Du und Ich

 Du und Ich. 

Wir sind für einander gemacht. Doch die Zeit meint es nicht gut mit uns. 

Jedesmal treffen wir auf Hürden, die unüberbrückbar scheinen.

Du und Ich. 

Wir sind für einander gemacht. Die Zeit meint es nicht gut mit uns.

Doch dieses Mal werde ich kämpfen. Dieses Mal werde ich mutig sein.

Du und Ich

Wir sind für einander gemacht.

Sonntag, 8. November 2020

Jugendliebe

 Manche Menschen ziehen einen in ihren Bann. 

 Es ist unaufhaltsam, gibt kein Entkommen, kein Wiedersetzen.

Als ich dich das erste mal traf, warst du jung, voller Hoffnung und strahlend voller Arroganz. 

Heute schaue ich dich an, den Menschen den ich fast ein Leben lang kenne. Ich sehe den Schmerz in deinen Augen, die Fältchen in deinem Gesicht. Das Leben hat dich gezeichnet und du es auch. 

Ich frage mich, wie kann man jemanden lieben, den man kennt und doch gar nicht. Ich weiß alles über dich und nichts. Was bewegt dein Herz? Woher kommt dein Schmerz?

Jetzt bist du dort und ich bin hier. Die Distanz bringt mich um den Verstand. 

Ich denke an dich. Du meldest dich nicht. 

Was bin ich für dich?

Weißt du eigentlich, dass ich nie aufgehört habe an dich zu denken?

Ich glaube nicht.


Donnerstag, 11. Mai 2017

Zwischen zwei Stühlen

Mit dem halben Herzen trauer ich noch jemandem hinterher, dem ich nie wirklich etwas bedeutet habe. Alles nur ein Spiel. Er hat gewonnen.
Mit dem Rest des Herzens suche ich verzweifelt nach jemandem, dem ich vertrauen kann. Vertrauen, sowieso das Kryptonit jedes Scheidungskinds. Wie ein kleiner Hund auf der Suche nach Liebe und Zuneigung, doch voller Angst sie auch zu finden.
Ich stehe zwischen zwei Stühlen: meiner Angst und meiner Sehnsucht.
Anstatt mich selbst zu motivieren, nehme ich auf der Angst platz und starre die Sehnsucht an.
Wenn ich es so recht überlege, ist die Angst vielleicht eher ein gemütlicher Sessel. Mir passiert nichts, ich wage nichts, ich kann nichts verlieren. "Wer nicht wagt, der hat schon verloren" heißt es. Doch wer das sagt, hat noch nie geliebt, riskiert und verloren.
Ich sitze hier in meinem Sessel und schaue. Schaue mein Freunde an, ihre Beziehungen, ihre Flirts, ihre ganze Energie. Ich schaue wie es in die Brüche geht, es beginnt und wie es hält.
Doch ich sitze hier ganz stumm und taub und teile meine Gedanken mit dem Internet.
"Ach, das liest doch eh kein Mensch" denk ich mir und tippe weiter.

Vermissung

Noch häufig denke ich an dich,
deinen Blick bevor du mich küsst.
Ja, ich weiß ich sehne mich.

Ich will es mir nicht eingestehen,
dass mein Herz noch von dir spricht.
Obwohl mein Kopf es besser weiß,
komm ich nicht von dir los.

Du warst immer nur du selbst.
Doch was ich in dir sah,
war niemals wirklich da.

Deine Art berechnend,
deine Augen mit mir spielend.
Dein Mund mich belügend,
deine Wort niemals wahr.

Du wolltest mich.
Du hattest mich.
Du warst weg.

Dienstag, 29. März 2016

Zweifel


Ich war so glücklich, hatte das Gefühl alles haben zu können. Jeden. Doch dann kam der Selbstzweifel. Bin ich hübsch, lustig, schlau genug? Und selbst wenn du all das in mir sehen könntest, kann ich es? Da ist immer diese Stimme in meinem Kopf, die leise flüstert, wispert und mich nicht zufrieden sein lässt. Ich hatte beschlossen nicht mehr so abhängig zu sein. Mein Glücklichsein nur von mir abhängig zu machen. Jungs Jungs sein zu lassen. Es nicht zu ernst zu nehmen. Dann kommt er. Ich hatte die ganze Zeit die Überhand, die Kontrolle. Und jetzt schaut mich an, ich mache mich ganz verrückt nur weil er mir nicht schreibt. Sich nicht meldet. Die Stimme sagt, selbst schuld bist du. Hast es nicht anders verdient. Ich wünschte ich könnte naiver sein, daran glauben, dass du nur viel zu tun hast. Aber das kann ich nicht. Die Stimme flüstert, warum sollte er auch, du bist verkorst, langweilig, nicht lustig, nicht mal interessant und sicher nicht schlau genug. Du denkst du kannst alles, aber eigentlich kannst du nichts, wispert sie leise aber doch unüberhörbar.
Warum kann ich nicht zufrieden sein, positiv? Dieser Hang zur Melodramatik, muss der sein?
Warum tue ich mir selbst so leid, dass ist das aller schlimmste. Bestimmt ist gar nichts. So toll ist er doch eigentlich gar nicht. Aber immer gerade dann, wenn ich mir ein Herz gefasst habe, anfange mich zu öffnen, genau dann passiert es immer wieder. Der Knacks wird tiefer, immer schwieriger eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die anscheinend dazu verdammt ist niemals fertig zu werden. Eine Brücke, die immer einbricht sobald man sich überwindet einen Fuß darauf zu setzten. Und dann falle ich mit den Steinen in die Tiefe. Ich falle und falle, versuche mich zu halten. Klettere aus den Trümmern. Sie sagen, was dich nicht umbringt, macht dich stärker. Aber eigentlich macht es dich nur misstrauischer. Der Zweifel wächst, der Zweifel an meiner eigenen Entscheidungsfähigkeit. Der Zweifel an mir.